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Donnerstag, 16. September 2021

Aktuelles / Termine

Irmgard Lenz 85 Jahre

Das Foto zeigt Irmgard und Eugen Lenz während der Heimatreise 2015 am Findling auf dem Wanderweg von Zinten nach Kukehnen

Liebe Irmgard,

wenn man von jemanden zu Recht als einem „Ostpreußischen Urgestein“ sprechen kann,

dann von Dir!

Am 17. Juli 1936 als Kind der Eheleute Hedwig und Emil Wengel in Maggen geboren,

verlebtest du dort prägende Kinderjahre mit zwei älteren Brüdern.

Deine Liebe zu Deiner Heimat ist seither ungebrochen.

Schon in den 70er Jahren bist Du nach Ostpreußen gereist und es verging seither kaum

ein Jahr, in dem Du nicht zu Hause warst, auf Deiner Haustreppe gesessen hast und im

Schulgarten spaziert bist. Dafür hast Du Jahr für Jahr einige Strapazen auf Dich

genommen. Denn wie als kleine Marjell in ein paar Minuten durch Dein Heimatdorf laufen,

ist heute unmöglich. Mitten durch das Dörfchen Maggen verläuft jetzt eine Staatsgrenze.

Während die Haustreppe im polnischen Teil zu finden ist, befinden sich das Grundstück

von Schule und Schulgarten auf der russischen Seite.

Schon früh hast Du dich als Kirchspielvertreterin von Zinten-Land in der Kreisgemeinschaft

Heiligenbeil engagiert . Du warst bei so gut wie allen Kreistreffen dabei, bei Sitzungen,

Seminaren und auch bei den Deutschlandtreffen der Landsmannschaft.

Beinahe legendär sind die mehrtätigen Sondertreffen, die Du seit 1988 für die Landsleute

Deines Kirchspiels und für ostpreußische Freunde organisierst. Auch ich war schon dabei.

In den letzten Jahren fanden diese Treffen in Altenau im Harz statt.

In den ganzen Jahren war dein Ehemann Eugen immer an Deiner Seite.

Im Namen des Vorstandes und der ganzen Kreisgemeinschaft gratuliere ich Dir von

Herzen zum 85. Geburtstag. Bleib so heimatverbunden und tatkräftig und vor allem

gesund!

Viola Reyentanz

Glückwünsche zum 90. Geburtstag von Erich Arndt

Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil gratuliert Landsmann Erich Arndt

nachträglich ganz herzlich zum 90. Geburtstag am 20. Juni 2021.

Erich Arndt wurde in Nemritten, Kirchspiel Zinten-Land als ältestes von sieben

Geschwistern geboren. Seine Eltern waren Minna und Otto Arndt.

Nach dem Tod der Mutter auf der Flucht, kümmerte er sich allein um seine Geschwister,

so dass alle überlebten.

Erich Arndt ist seit vielen Jahren Gemeindevertreter von Nemritten, er war auf vielen

Kreistreffen, und hat intensive Kontakte mit den Landsleuten gepflegt. Aus

gesundheitlichen Gründen ist es nun etwas ruhiger um ihn geworden.

Wir wünschen ihm alles Gute und vor allem viel Gesundheit.

 

Viola Reyentanz

Arnold Hesse wird 70 Jahre

Arnold Hesse

Arnold Hesse wurde am 18.05.1951 als Sohn von Hinrich Hesse und Ehefrau Erna, geb. Werner, in Stickhausen, Kreis Leer geboren, wohin es seine Mutter nach Ende des Krieges verschlagen hatte.

Seine Mutter wurde am 03.02.1930 auf Julienhof im Kreis Heiligenbeil geboren. Sie war das 4. von 13 Kindern der Eheleute Ernst Heinrich Werner aus Grünwalde und Anna Johanna Heske aus Abbau Lank. Die Familie mütterlicherseits wohnte und arbeitete bis zur Flucht 1945 auf dem Gut Klein Windkeim im Kirchspiel Bladiau.

Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2016 war Arnold Hesse als Zollbeamter in Emden tätig. Seit 2016 ist er verwitwet, hat zwei erwachsene Töchter, zwei erwachsene Söhne und drei Enkelkinder.

Seit über 30 Jahren ist Arnold Hesse in verschiedenen Ämtern im Schützenverein und im Fischereiverein in Detern tätig, in denen er seit vielen Jahren das Amt des Vorsitzenden ausübt.

Seit Mitte der 1970er Jahre befasst er sich mit Familienforschung, was im auf der väterlichen Seite auch überwiegend gelungen ist. Auf der mütterlichen Seite aus Ostpreußen gestaltete sich dieses etwas schwieriger.

Im Zuge dieser Familienforschung kam er auch mit der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil und etlichen Landsleuten in Kontakt, die ihm in vielen Fragen weiterhelfen konnten.

Mehrmals hat er die Heimat seiner Mutter und der Familien Werner und Heske besucht, einmal im Jahre 2010 mit seiner verstorbenen Frau und seinem Onkel Ernst Werner. Viele Erinnerungen sind ihm an das schöne Ostpreußen geblieben.

Nach Abschluss der zweiten Reise hat Arnold Hesse sich daran gemacht, alle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse über die Herkunft, die Flucht, und den Neuanfang der Familie mütterlicherseits in einem Familienbuch unter der Überschrift „Die Heimat Ostpreußen und die neue Heimat Rhaude in Ostfriesland“ zusammenzufassen.

Über den eher zufälligen Kontakt zu Brunhilde Schulz wurde die Verbindung zur Kreisgemeinschaft intensiver, und als man ihn ansprach, ob er nicht Interesse daran hätte, als Nachfolger von Frau Petra Wegner die Heimatkreiskartei zu übernehmen, hat er nach einer kleinen Bedenkzeit zugesagt. Die Wahl erfolgte Im April 2017 während der Kreistagssitzung. Für einen Familienforscher ist es natürlich sehr interessant, neben der anspruchsvollen Tätigkeit als Betreuer der Heimatkreiskartei auch einen Einblick darüber zu erhalten, welche Familien im Kirschspiel Bladiau und in den anderen Kirchspielen des Kreises Heiligenbeil gewohnt und gelebt haben. Im Jahr 2018 war dann auch noch das Amt des Kassenwartes neu zu besetzen, und da er in diesem Bereich über hinreichende Erfahrungen verfügte, übernahm er das Amt ebenfalls und führt dieses bis heute zur vollsten Zufriedenheit.

Der Vorstand der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil ist froh, Arnold Hesse für diese beiden Ämter gewonnen zu haben. Wir wünschen Arnold zu seinem 70. Geburtstag alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit in diesen schwierigen Zeiten, und hoffen, dass er der Kreisgemeinschaft noch recht lange erhalten bleibt.

Brunhilde Schulz

2. stellv. Kreisvertreterin

 

Wir gratulieren Brunhilde Schulz

Brunhilde Schulz

Unsere 2. stellvertretende Kreisvertreterin Brunhilde Schulz beging am 2. April ihren 75. Geburtstag.

Seit vielen Jahren arbeitet sie schon ehrenamtlich für unsere Kreisgemeinschaft.

Im März 2011 wurde sie zur Beisitzerin in den Vorstand gewählt und ist seitdem insbesondere für den Bereich Publikationen zuständig.

Ab 2012 war sie stellvertretende Schriftleiterin unseres Heimatblattes, 2016 übernahm sie die Schriftleitung. Sie arbeitet mit viel Herzblut das ganze Jahr über daran, dass wir alljährlich im Mai ein hevorragendes Jahrbuch erhalten.

Auf Brunhilde Schulz kann unsere Kreisgemeinschaft stets bauen, wenn Hilfe gebraucht wird. Besonders aktiv ist sie bei der Vorbereitung und Durchführung unserer jährlichen Kreistreffen.

Sie engagiert sich in hohem Maße für unsere Heimatstube bzw. das Archiv in Burgdorf.

Alljährlich gestaltet sie gemeinsam mit Ilse Thomann eine schöne Ausstellung in der Heimatstube zu einem heimatlichen Thema, an der sich die Besucher des Kreistreffens erfreuen.

Zu vollem Recht wurde ihr im September 2015 die Silberne Ehrennadel der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil verliehen.

Im September 2018 wurden ihre und die Leistungen ihres Ehemannes Siegfried mit der Goldenen Ehrennadel der Kreisgemeinschaft gewürdigt.

Durch ihren Ehemann Siegfried, der gebürtiger Heiligenbeiler war, lernte Brunhilde Schulz seine ostpreußische Heimat kennen und lieben.

Ausgangspunkt war eine erste gemeinsame Ostpreußenreise, der noch viele weitere folgten. Sehr wichtig waren beiden dabei auch die Kontakte zu den heutigen Bewohnern von Heiligenbeil.

Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 2019 führt Brunhilde Schulz auch die Stadtvertretung für Heiligenbeil Nord in seinem Sinne kommissarisch weiter. Die Landsleute kennen und schätzen sie für diese Arbeit.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie auf der Kreistagssitzung im September 2020 zur 2. stellvertretenden Kreisvertreterin gewählt wurde.

Der Vorstand freut sich über so eine aktive Mitarbeiterin.

Wir wünschen Brunhilde Schulz alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Tatkraft.

Im Namen des Vorstandes

Viola Reyentanz

 

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